Ketchup im Blut – trotz Diabetes?!
Unser Slogan „Ketchup im Blut” steht für Leidenschaft, Energie und Engagement am Arbeitsplatz. Genau das bringt unsere Community-Managerin Sarah Brandes jeden Tag mit. Dass sie seit ihrem siebten Lebensjahr mit Typ-1-Diabetes lebt und einen Schwerbehinderungsgrad von 50 Prozent hat, ändert daran nichts.
Der Mensch an erster Stelle
Sarah Brandes verantwortet seit Januar 2025 die gesamte Außenkommunikation von McDonald’s Ehmann – von Social Media über Kooperationen mit Partnern wie Hannover 96 bis zum Beschwerdemanagement. Eine Position, die unser Geschäftsführer David Ehmann eigens für sie geschaffen hat. Nicht aus Pflichtgefühl, sondern weil ihre Expertise und Persönlichkeit von Anfang an überzeugten.
„Ich wurde immer als Mensch gesehen und nicht die Krankheit”, sagt sie. Für sie ist das Team ihr Sicherheitsnetz – ihr „Fallschirm”, wie sie es nennt. Genau das ist der Anspruch, den wir bei McDonald’s Ehmann leben – mit 650 Mitarbeitenden aus über 40 Nationen in 14 Restaurants in der Region Hannover.
Mehr als Produktivität
Integration und Inklusion zeigen sich bei uns im Alltag in offenen Gesprächen von Anfang an, in Positionen, die auf Menschen zugeschnitten werden, und in einem Umgang, der niemanden auf seine Einschränkung reduziert. Dass Sarah Brandes hier kein Einzelfall ist, zeigt eine Mitarbeiterin mit Gehbehinderung, die seit fast 20 Jahren in einem der Restaurants in Garbsen arbeitet. Sie reinigt Tische, bringt Tabletts weg – und gehört seit Jahren ganz selbstverständlich dazu. „Die Gäste kennen sie, sie unterhält sich mit ihnen, sie ist beliebt”, sagt Ehmann. „Jemand anderes könnte den Bereich vielleicht schneller aufräumen, hätte aber einen weniger großen Einfluss auf das Gästeerlebnis.” Wirtschaftlichkeit allein greift hier zu kurz. „Wenn man in der Gastronomie arbeitet, muss man Menschen mögen. Man kann nicht alles auf Produktivität runterbrechen.”. Menschlichkeit lässt sich eben nicht in Kennzahlen fassen.
Unser Engagement: Aktiv statt abwartend
Dass das keine Selbstverständlichkeit ist, zeigen die Zahlen: Nur 39 Prozent der Unternehmen in Deutschland erfüllen die gesetzliche Beschäftigungsquote für schwerbehinderte Menschen vollumfänglich. Das liegt unter anderem an strukturellen Hürden, zum anderen an geringen Initativbewerbungen von Menschen mit Behinderung. Deshalb warten wir nicht. Wir gehen aktiv auf Arbeitsagentur, Integrationsamt und Verbände zu. Denn wer in der Gastronomie arbeitet, weiß: Verlässlichkeit, Empathie und Menschlichkeit sind wichtige Faktoren in der täglichen Arbeit.
Inklusion, die sich nicht aufgesetzt anfühlt
Was den Unterschied macht, sind nicht eine besondere Infrastruktur oder ein ausgefeiltes Förderprogramm. Es ist die Haltung. Kollegen, die Bescheid wissen und trotzdem einfach normal miteinander umgehen. Ein Team, das auch bei zahlreichen Arztterminen sagt: „Alles gar kein Thema.” Eine Kultur, in der Offenheit selbstverständlich ist.
Echte Inklusion braucht keine großen Gesten. Sie braucht Haltung – offene Gespräche von Anfang an, Flexibilität im Alltag und ein Team, das einfach füreinander da ist. Bei uns ist das kein Versprechen. Es ist gelebte Realität.
Du suchst einen Arbeitgeber, der das versteht? Dann schau dir unsere offenen Stellen an.


