Burger Dialog Hannover bei McDonald’s Ehmann: Junge Stimmen treffen auf Politik und Wirtschaft 

Wie muss Hannover aufgestellt sein, damit junge Menschen hier lernen, arbeiten, wohnen und langfristig gerne leben? Darüber diskutierten beim lokalen McDonald’s Burger Dialog in Hannover die Oberbürgermeisterkandidaten Belit Onay, Peter Karst und Axel von der Ohe gemeinsam mit Maike Bielfeldt von der IHK Hannover, Franchise-Nehmer David Ehmann und rund 50 Gästen. 

Am 2. September 2026 wurde das McDonald’s Restaurant an der Georgstraße in Hannover zum Ort für einen offenen Austausch über die Zukunft der Stadt. Gastgeber David Ehmann, McDonald’s Franchise-Nehmer aus Hannover, hatte den Burger Dialog bewusst in sein Restaurant geholt: Dialog muss dort stattfinden, wo junge Menschen sich in ihrem Alltag bewegen. 

Als Unternehmer und großer Ausbildungsbetrieb in der Region Hannover kennt McDonald’s Ehmann die Lebensrealitäten junger Menschen aus der täglichen Praxis. Rund 25 Auszubildende starten derzeit in den Restaurants des Familienunternehmens ins Berufsleben. Für David Ehmann ist es deshalb entscheidend, dass junge Menschen in Hannover bleiben, hier Chancen erhalten und gute berufliche wie persönliche Perspektiven entwickeln können. Mit dem Burger Dialog wollte er ihnen einen direkten Austausch mit Politik und Wirtschaft ermöglichen – nahbar, offen und mitten im Herzen Hannovers. 

Unter dem Motto #ZukunftHannover2040 kamen kurz vor der Oberbürgermeisterwahl Politik, Wirtschaft und junge Menschen miteinander ins Gespräch. Auf dem Podium diskutierten die Oberbürgermeisterkandidaten Belit Onay (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Peter Karst (CDU) und Axel von der Ohe (SPD) mit Maike Bielfeldt, Hauptgeschäftsführerin der IHK Hannover, und Gastgeber David Ehmann. Moderiert wurde die Veranstaltung von Josina Kelz, Redakteurin der Neuen Presse. 

Was braucht Hannover, damit junge Menschen bleiben? 

Die Leitfrage des Panels lautete: „Was muss Hannover jungen Menschen bieten, damit sie hier langfristig lernen, arbeiten und wohnen wollen?“ 

Im Mittelpunkt standen Berufsorientierung und Ausbildung. Gleichzeitig ging es um die Bedingungen, die darüber entscheiden, ob junge Menschen langfristig gerne in Hannover leben: Sicherheit, bezahlbarer Wohnraum, verlässliche Mobilität sowie Kultur, Freizeit und Lebensqualität. 

Gleich zu Beginn entstand ein interaktives Stimmungsbild. Die Panelteilnehmer:innen waren sich darüber einig, was bis 2040 in Hannover selbstverständlich werden sollte: Ausbildung und Studium werden gleichwertig betrachtet, jede:r Schüler:in lernt vor dem Abschluss mehrere Betriebe kennen, klassische Bewerbungen verlieren an Bedeutung und Künstliche Intelligenz wird Schulen verbessern. 

Orientierung und gute Lebensbedingungen zusammendenken 

Ein zentrales Ergebnis der Diskussion: Junge Menschen brauchen Orientierung, realistische berufliche Perspektiven und Rahmenbedingungen, die ihnen ein eigenständiges Leben ermöglichen. 

Der amtierende Oberbürgermeister Belit Onay betonte, dass berufliche Orientierung und wirtschaftliche Entlastung zusammengebracht werden müssten: 

„Wir schaffen mit der Nacht der Berufe im Hannover Congress Centrum eine Orientierungsplattform. Gleichzeitig müssen wir den Wirtschaftsstandort stärken und mit gut erreichbaren, bezahlbaren Azubiwohnungen bestehende Barrieren abbauen”. 

Peter Karst unterstützte den Ansatz einer verbindlichen Berufsorientierung an allgemeinbildenden Schulen und verwies auf fehlende Praktika: 

„Wir müssen die Schulen und das soziale Umfeld adressieren, damit junge Menschen die duale Ausbildung als echte Perspektive wahrnehmen und in dieser eine Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben sehen“. 

Für Axel von der Ohe entscheidet sich die Zukunftsfähigkeit Hannovers vor allem an den Lebensbedingungen vor Ort: 

„Der Ruf von Ausbildungen hat sich in den letzten Jahren bereits positiv entwickelt. Die Aufgabe unserer Stadt ist es jetzt, Räume und Angebote in Hannover zu gestalten, die sich die jungen Menschen leisten können“. 

Auch für Franchise-Nehmer David Ehmann ist es wichtig, als Ausbildungsbetrieb und Arbeitgeber in der Region Hannover jungen Menschen Chancen zu ermöglichen: 

“Es ist wichtig, dass die Stadt Rahmenbedingungen schafft, die es Unternehmen wie uns möglich macht, Menschen eine Perspektive für den sozialen Aufstieg zu geben.” 

Junge Stimmen im Mittelpunkt 

Videoeinspieler aus zuvor durchgeführten Straßenumfragen brachten die Perspektiven junger Menschen direkt in die Diskussion. Ihre Botschaft war deutlich: Sie bleiben nur dann in Hannover, wenn Chancen, Sicherheit, Bezahlbarkeit, Mobilität und Lebensqualität zusammenpassen. 

Auch die Gäste vor Ort beteiligten sich mit Fragen, Anliegen und persönlichen Eindrücken. Neben Auszubildenden und jungen Ehrenamtlichen waren unter anderem Markus Weiß, Pressesprecher McDonald’s Deutschland, und Martin Prenzler, Geschäftsführer der City-Gemeinschaft Hannover, dabei. 

Ronja Nickel, Content Creatorin von hannover_wasgeht, brachte außerdem Fragen aus ihrer Community ein und ergänzte die Diskussion um den Blickwinkel der Gen Z. 

Ein Dialog mitten im Alltag 

Dass die Diskussion nicht im Rathaus, sondern in einem McDonald’s Restaurant im Herzen Hannovers stattfand, war bewusst gewählt. David Ehmann ordnete die Idee hinter dem Veranstaltungsort abschließend so ein: 

„Den Burger Dialog gibt es als Format schon auf nationaler Ebene. Heute befinden wir uns im Herzen von Hannover, wo das Leben pulsiert, sowohl positiv als auch negativ. McDonald‘s ist eine demokratische Restaurantkette, wo wir alle Menschen unabhängig von Geschlecht, Region und Kultur, mit großem oder kleinem Geldbeutel begrüßen.” 

Der Burger Dialog in Hannover reiht sich in eine wachsende Dialog-Reihe ein, die in immer mehr Städten von lokalen Franchise-Nehmern und McDonald’s Deutschland umgesetzt wird. McDonald’s Deutschland hat das Format 2025 ins Leben gerufen, um den Austausch zwischen Menschen aus Politik und Wirtschaft sowie jungen Stimmen aus der Gesellschaft zu stärken. 

Als lokaler Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb versteht sich McDonald’s Ehmann als Teil der Region und möchte Räume schaffen, in denen unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen und offen über gesellschaftliche Herausforderungen gesprochen werden kann. 

Über den Burger Dialog 

Mit dem Burger Dialog bringt McDonald’s Deutschland junge Menschen mit Vertreter:innen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie der jeweiligen Region in McDonald’s Restaurants zusammen, um offen über aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen zu diskutieren und Lösungsansätze zu entwickeln. 

Fotocredit: Dirk Ehmann, Brand Ambassador für McDonald’s Ehmann